Ratgeber

Digitalen Adventskalender per WhatsApp verschicken: So geht es

Johanna Wiedemeyer Johanna Wiedemeyer · Veröffentlicht

Die Familie wohnt verteilt. Die beste Freundin ist im Auslandssemester. Und das Paket käme ohnehin erst am 3. Dezember an. Ein Adventskalender zum Anfassen ist nicht immer praktisch.

Ein digitaler Adventskalender ist in ein paar Minuten gemacht. Er ist eine kleine Webseite mit eigenem Link, und den schickst du einfach per WhatsApp. Hinter jedem Türchen stecken Grüße, Videos oder Rätsel. Jeden Morgen geht ein neues auf.

Hier liest du, wie das Schritt für Schritt geht. Danach folgen Ideen für die Türchen und Tipps, damit der Kalender in einer lebhaften WhatsApp-Gruppe nicht untergeht.

Kurz gesagt:
  • Ein digitaler Adventskalender ist eine Webseite mit eigenem Link.
  • Den Link teilst du per WhatsApp, einzeln oder in einer Gruppe.
  • Jedes Türchen öffnet sich erst an seinem Tag, keine App nötig.
  • Ein Kalender mit Texten und YouTube-Videos ist bei uns kostenlos.

Anleitung: Adventskalender erstellen und per WhatsApp teilen

Du brauchst nur ein Handy oder einen Computer. Die Empfänger brauchen nichts außer dem Link.

  • 1. Design aussuchen. Auf der Startseite klickst du auf "Kostenlos Kalender erstellen" und wählst einen Stil, zum Beispiel verschneit, gemütlich oder mit Hunden. In der Vorlagen-Übersicht siehst du alle Designs vorab.
  • 2. Namen vergeben. Der Name erscheint später auch in der WhatsApp-Vorschau, also lieber "Adventskalender für Oma Inge" als "Test 1".
  • 3. Konto anlegen. Mit E-Mail und Passwort speicherst du den Kalender, damit du ihn bis Weihnachten jederzeit weiter bearbeiten kannst.
  • 4. Die ersten Türchen füllen. Du musst nicht alle 24 auf einmal befüllen. Es reicht, die ersten Tage fertig zu haben, den Rest ergänzt du im Lauf des Dezembers. Die Empfänger sehen immer nur, was schon geöffnet ist.
  • 5. Link teilen. Kopiere den Link und schick ihn per WhatsApp. Am einfachsten in einer Gruppe: Nachricht anpinnen, dann findet jeder den Kalender jeden Tag wieder.

Das Ganze dauert etwa fünf Minuten. Der Kalender läuft vom 1. bis 24. Dezember. Jedes Türchen wird um Mitternacht freigeschaltet.

Was hinter die Türchen kommt

Weil nichts eingepackt werden muss, darf der Inhalt persönlich und klein sein. Bewährt haben sich:

  • Grüße und Botschaften: ein Satz, warum du die Person magst, ein Zitat, ein Insider-Witz, eine Erinnerung an einen gemeinsamen Moment.
  • Videos: ein selbst aufgenommener Gruß auf YouTube (auch als nicht gelistetes Video), ein Lieblingslied, der Lieblingsfilm-Trailer, ein Weihnachtsklassiker.
  • Rätsel und Quiz: eine Quizfrage pro Tag, die Lösung steht im nächsten Türchen. In Familiengruppen sorgt das für erstaunlich viele Nachrichten.
  • Kleine Aufgaben: "Ruf heute jemanden an, mit dem du lange nicht gesprochen hast", "Back etwas und schick ein Foto in die Gruppe".
  • Ankündigungen: "Am Samstag gibt es Glühwein bei uns", "Heute Abend kommt ein Paket an, nicht vorher öffnen".

Ein eigenes Video muss nicht öffentlich sein. Auf YouTube stellst du es auf "nicht gelistet", dann sieht es nur, wer den Link hat. Wie das geht, erklärt die YouTube-Hilfe.

Noch mehr Inhalte ohne Schokolade findest du in unseren 13 Ideen für einen Adventskalender ohne Süßigkeiten. Wer an Heiligabend selbst etwas vortragen will, findet Anregungen in Was an Weihnachten vortragen?

Tipps für WhatsApp-Gruppen

Im Dezember wird in Familiengruppen viel geschrieben. Damit der Link nicht nach oben wegrutscht, helfen ein paar Kniffe.

  • Nachricht anpinnen. Ein angepinnter Link bleibt oben im Chat sichtbar. In Gruppen legen die Admins fest, ob alle anpinnen dürfen oder nur sie selbst.
  • Link in die Gruppenbeschreibung. Wer neu dazukommt, findet den Kalender sofort.
  • Einen Erinnerer bestimmen. Ein kurzes "Türchen 7 ist offen" am Morgen hält die Gruppe bei der Stange. Das hilft vor allem in der zweiten Woche.
  • Mitmachen lassen. Rätsel und Aufgaben, auf die man in der Gruppe antwortet, machen aus dem Kalender ein gemeinsames Spiel.

Auch für Teams und Firmen

Dasselbe Prinzip funktioniert im Job. Ein Kalender für die Abteilung lässt sich in Teams, Slack oder im Intranet teilen. Mit Premium kommen Logo, Firmenfarben, Bilder, Gutscheincodes und eine Statistik dazu, wie oft welches Türchen geöffnet wurde.

Mehr dazu steht auf unserer Seite zum digitalen Adventskalender für Mitarbeiter. Ideen für Inhalte und die steuerlichen Grenzen findest du im Ratgeber Adventskalender für Mitarbeiter.

Häufige Fragen

Kann man einen Adventskalender per WhatsApp verschicken?

Ja. Ein digitaler Adventskalender ist eine Webseite mit eigenem Link. Den Link schickst du per WhatsApp an eine Person oder in eine Gruppe, und die Empfänger öffnen jeden Tag ein Türchen im Browser.

Kostet ein digitaler Adventskalender etwas?

Bei uns ist ein Kalender kostenlos, mit Texten und YouTube-Videos hinter den Türchen. Eigene Fotos, Gutscheincodes, ein eigener Zeitraum und dein Logo gehören zu Premium, das sich vor allem an Firmen und Vereine richtet.

Kann man die Türchen vorher öffnen?

Nein. Jedes Türchen öffnet sich erst an seinem Tag, davor ist es sichtbar verschlossen. Wer am 3. Dezember auf das 20. Türchen tippt, sieht nur ein Schloss.

Brauchen die Empfänger eine App?

Nein. Der Kalender läuft im Browser auf Handy, Tablet und Computer. Ein Konto brauchen nur die Person, die ihn erstellt, nicht die Empfänger.

Geht das auch mit Signal, Telegram oder per E-Mail?

Ja. Der Link funktioniert überall, wo man Links teilen kann: Signal, Telegram, Threema, Messenger, SMS, E-Mail oder als QR-Code auf einer Karte.

Johanna Wiedemeyer

Über die Autorin

Johanna Wiedemeyer

Johanna Wiedemeyer verantwortet unseren Blog. Sie liebt die Adventszeit seit ihrer Kindheit, backt jedes Jahr viel zu früh die ersten Plätzchen und schreibt hier über alles rund um den Adventskalender.

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